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Viele Einrichtungen sind jetzt unter einem Dach
Offizielle Eröffnung mit Tag der offenen Tür im umgestalteten Dorfhaus in Bornum – Schützen haben nach acht Jahren wieder eine Heimat
Von Norbert Rogoll
BORNUM. "Es ist eine gute Sache, viele Einrichtungen unter einem Dach in der Dorfmitte
zu haben", freute sich Ortsbürgermeister Jürgen Beese anlässlich der Eröffnung des umgestalteten Dorfhauses, der früheren Schule, in Bornum.
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Dorfstraße 10 in Bornum am Elm - Foto: H. Sander
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Bei der offiziellen Eröffnung am Sonnabendvormittag wurde die starke Eigenleistung bei der Umgestaltung des Hauses gelobt. "Rund 1100 Arbeitsstunden wurden von den
Schützen und Ortsratsmitgliedern geleistet", hob Beese hervor. Da das Gebäude, das Ende des 19. Jahrhunderts entstand, unter Denkmalschutz steht, mussten beim Umbau
Auflagen erfüllt werden.
Die Eigeninitiative der Bornumer stellte Erster Stadtrat Martin Knof von der Stadt Königslutter besonders heraus.
Nun sei es wichtig, dass das Haus immer mit Leben erfüllt werde. Wegen eines anderen Termins kam Bürgermeister Ottomar Lippelt etwas später nach Bornum.
Auf die Historie des Hauses ging Dr. Reinhard Lüer, Vorsitzender des Geschichtsvereins, ein. "Alle Bornumer gingen oder gehen durch dieses Haus, die älteren als
Schüler und die jüngeren im Spielkreis beziehungsweise jetzt im Kindergarten", unterstrich Lüer. Im Erdgeschoss des Hauses ist schon länger der Kindergarten untergebracht.
Umgebaut wurde der erste Stock, in dem sich vorher eine Mietwohnung befand. Auf der rund 120 Quadratmeter großen
Fläche sind jetzt die eigenständige Bücherei Lesestube, die jeden Mittwoch von 17 bis 19 Uhr geöffnet ist, ein
Sozialraum, Toiletten, ein Raum für den Dorfarchivar Gerd Röhrig sowie ein Jugendraum entstanden. Ein Aufenthaltsraum für den Schützenverein zählt ebenfalls dazu.
Nach acht Jahren haben die Schützen wieder eine Heimat. "Es ist nicht förderlich für einen Schützenverein, wenn es am
Ort keinen Schießstand gibt", weiß Vorsitzender Heinrich Sander. Im Dachgeschoss hat der Verein jetzt drei Luftgewehr
-Schießbahnen. Bisher fuhren die aktiven Mitglieder immer nach Königslutter oder Abbenrode, um schießen zu können.
Mit den neuen Räumen, für die von den Mitgliedern rund 800 Arbeitsstunden geleistet wurden, hofft der Verein auf weitere Mitglieder.
Auch die Jugendlichen aus dem Ort freuen sich, weil sie sich nicht mehr an der Bushaltestelle, sondern nun im neuen
Jugendraum treffen können. Für die Selbstverwaltung ließen sich Corinna Claus und Katharina von Berg zu Jugendleitern ausbilden.
Montag, 23.10.2006
Quelle: Newsklick.de
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